xTool F2 Ultra UV

UV-Laser mit 355 nm Wellenlänge. Das Besondere: Er kann in Glas hineingravieren, ohne die Oberfläche zu verletzen — der Strahl geht durch das Material und fokussiert erst im Inneren.
Eckdaten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Typ | UV-Galvo-Laser, 355 nm |
| Leistung | 5 W |
| Arbeitsbereich | 200 × 200 mm, Innengravur 70 × 70 mm |
| Bauteilhöhe | bis 150 mm |
| Geschwindigkeit | bis 15.000 mm/s (Herstellerangabe) |
| Kameras | 2 × 48 MP mit Autofokus, Positionierung 0,2 mm |
| Im Handel seit | November 2025 |
Gut zu wissen
UV ist ein Kaltprozess: Kunststoff verkohlt nicht, die Kanten bleiben sauber. Dafür ist die Maschine deutlich langsamer als ein Faserlaser — eine 40-mm-Messingmünze braucht in Tests rund 256 Durchgänge und knapp sechs Stunden.
Die UV-Variante ist eine eigene Maschine, kein Modul. Die Linsen sind zu den Faser- und Diodenvarianten nicht kompatibel, ein Nachrüsten ist ausgeschlossen.
Metall schneiden kann sie nicht — das kann nur die Faser-Variante.
Einscheibensicherheitsglas zerspringt bei der Innengravur, Verbundglas und stark getöntes Glas funktionieren ebenfalls nicht. K9-Glas ist das Referenzmaterial.
Gesteuert wird ausschließlich über xTool Studio, LightBurn wird nicht unterstützt.
Wofür ich sie nutze
Für alle Gravuren, sofern das Werkstück auf den Laser passt.
Was gut läuft
Kameraerfassung und Handhabung sind super.
Was nervt
Dass er nur mit xTools eigener Software richtig gut läuft.
- kein Filter eingebaut — die Abluft muss nach außen oder in einen separaten Luftreiniger
- gelegentlich verschobene Gravuren trotz korrekter Positionierung in der Software
- hoher Materialverbrauch beim Ermitteln der Parameter
- kein Ethernet, Not-Aus schlechter erreichbar als beim kleineren F1
Umbauten und Zubehör
Universal-Zentrierspanner und ein Adapter für Innengravuren.
Entwurf mit KI aus meinen Projektnotizen, redigiert von mir.Wie diese Texte entstehen
