malandereideen

Wie diese Texte entstehen

Ich baue gern Sachen. Lange Texte schreiben gehört nicht dazu.

Meine Freizeit ist begrenzt, und ich stecke sie lieber in die Werkstatt als in die Textverarbeitung. Ein Beitrag, an dem ich zwei Abende sitze, sind zwei Abende, an denen ich nicht drucke, fräse oder programmiere. Das Ergebnis wäre absehbar: Die Beiträge blieben ungeschrieben und die Projekte undokumentiert — so war es die Jahre davor auch.

Wie es stattdessen läuft

Ich dokumentiere meine Projekte während der Arbeit. Messwerte, Entscheidungen, Fehlschläge, alles was hängenbleiben soll. Aus diesen Notizen schreibt eine KI den Entwurf für einen Beitrag. Den lese ich, korrigiere ihn und gebe ihn frei. Ohne diesen Schritt geht hier nichts online.

Die Fakten kommen aus meiner Werkstatt. Jede Zahl in einem Beitrag stammt aus etwas, das ich selbst gemessen, gebaut oder kaputtgemacht habe. Dazugedichtet wird nichts — was ich nicht geprüft habe, steht entweder als ungeprüft da oder gar nicht.

Fehler können trotzdem drin sein

Bei einem Text, den ich von Hand tippe, übrigens genauso. Wenn dir einer auffällt, schreib mir — ich korrigiere das und schreibe dazu, was falsch war.

Warum ich das hinschreibe

Verpflichtet bin ich dazu nicht. Die Kennzeichnungspflicht der EU-KI-Verordnung greift bei Nachrichten und Themen von öffentlichem Interesse, nicht bei einem Bau-Logbuch, und redigierte Texte sind ohnehin ausgenommen.

Ich schreib’s trotzdem hin. Auf einer Seite, auf der Sackgassen und eigene Fehler dokumentiert werden, wäre es schräg, ausgerechnet die eigene Arbeitsweise zu verschweigen.