Snapmaker U1

CoreXY-Drucker mit echtem Werkzeugwechsler: vier unabhängige Druckköpfe, jeder mit eigenem Filament. Damit entfällt der Purge-Turm fast vollständig, den Systeme mit einem einzigen Hotend beim Farbwechsel produzieren.
Eckdaten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Bauart | FDM, CoreXY, 4 Werkzeugköpfe |
| Bauraum | 270 × 270 × 270 mm |
| Geschwindigkeit | bis 500 mm/s (Herstellerangabe) |
| Düse | bis 300 °C |
| Bett | beheizt bis 100 °C, texturiertes PEI |
| Werkzeugwechsel | ca. 5 s über kinematische Kupplung |
| Im Handel seit | April 2026 |
Gut zu wissen
Weil jeder Kopf sein Material dauerhaft behält und vorgeheizt bleibt, fällt beim Farbwechsel kaum Abfall an. Snapmaker gibt bis zu 80 Prozent weniger Materialverlust an als bei Einzel-Hotend-Systemen.
Materialkombinationen wie PETG mit TPU oder lösliche Stützstrukturen sind damit ohne Kompromiss möglich.
Das Gehäuse ist nur teilweise geschlossen — der Deckel ist Zubehör, eine aktive Kammerheizung gibt es nicht.
Wofür ich sie nutze
Mein Arbeitstier. Alle größeren Projekte laufen hier.
Was gut läuft
Die Drucke werden perfekt, Fehldrucke habe ich fast keine. Schnell ist er dabei auch.
Was nervt
Beim Filamentwechsel muss das Material jedes Mal mit geladen werden.
- das Hotend ist eine untrennbare Einheit aus Kühlkörper, Heatbreak, Heizblock und Düse — bei Verschleiß muss die komplette Baugruppe getauscht werden, bei vier Köpfen ein Kostenfaktor
- kein Filamentschneider am Hotend
- die Gehäuseschale ist dünn und flexibel
Umbauten und Zubehör
Abdeckung, Innenraumheizung und verschiedene Druckplatten.
Entwurf mit KI aus meinen Projektnotizen, redigiert von mir.Wie diese Texte entstehen
