QIDI Tech X-Max

Vollständig gekapselter FDM-Drucker von 2019 mit zwei wechselbaren Druckköpfen — einer für Standardmaterial, einer aus Vollmetall für hohe Temperaturen. Technisch die älteste Maschine im Park, dafür mit dem größten Bauraum und dem heißesten Bett.
Eckdaten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Bauart | FDM, kartesisch, doppelte Z-Spindeln, Direct Drive |
| Bauraum | 300 × 250 × 300 mm |
| Geschwindigkeit | empfohlen ca. 60 mm/s, maximal ca. 180 mm/s |
| Druckköpfe | zwei zum manuellen Wechseln: PTFE bis 240 °C, Vollmetall bis 300 °C |
| Bett | Aluminium mit Magneten und Federstahlplatte; Herstellerangaben schwanken zwischen 100 und 120 °C — am Gerät im Menü ablesen |
| Gehäuse | vollständig gekapselt, Abluftfilter, keine aktive Kammerheizung |
| Anbindung | USB-Stick, Ethernet, WLAN |
| Im Handel seit | ca. 2019, inzwischen abgekündigt |
Gut zu wissen
Die zwei Druckköpfe sind kein Werkzeugwechsler, sondern werden von Hand getauscht. Der Vollmetallkopf mit gehärteter Düse macht Nylon, Polycarbonat und faserverstärkte Filamente überhaupt erst zugänglich. Die Kammer wird nicht aktiv beheizt, sondern zieht ihre Wärme aus dem Druckbett — in Tests wurden beim ABS-Druck rund 59 °C erreicht. Für große Teile aus PC oder PA bleibt Verzug damit ein Thema. Im Maschinenpark ist sie die einzige mit Abluftfilterung im Gehäuse und hat das heißeste Bett im Park — die Angaben dazu schwanken allerdings zwischen 100 und 120 °C. Die Firmware ist proprietär und läuft auf einem ChiTu-Board — weder Marlin noch Klipper. OctoPrint funktioniert deshalb nicht, das Board spricht über die Schnittstelle kein Standard-GCode-Protokoll.
Wofür ich sie nutze
Diesen Drucker nutze ich fast gar nicht. Er ist irgendwo in die Ecker verbannt, weil es ist wirklich ein Monster und nimmt viel Platz weg.
Was gut läuft
Der Bauraum hat sehr gute Abmaße und das Druckbett ist wirklich massiv und stabil.
Was nervt
- nur manuelles Bettleveling ohne Sensor — der deutlichste Rückstand gegenüber allem, was danach kam
- kein Filament-Runout-Sensor
- Single-Gear-Extruder greift schlechter als Dual-Gear-Konstruktionen, spürbar bei flexiblen und abrasiven Materialien
- die Z-Achse hat keine Anti-Backlash-Muttern und lässt sie aus Platzgründen auch nicht nachrüsten — das Bett sackt ab, sobald die Motoren stromlos werden
- träger Touchscreen, rund 27 kg Gewicht, offene Filamentdurchführung im Gehäuse
Umbauten und Zubehör
Entwurf mit KI aus meinen Projektnotizen, redigiert von mir.Wie diese Texte entstehen
